C | SpG Grün-Weiß 1990 Erfurt – SV Empor Walschleben 5:0 (3:0)

Souveränen Heimdreier eingefahren

 

Nach dem Spielausfall am Wochenende in Kölleda ging es heute auf dem Hartplatz und unter Flutlicht gegen die Jungs und Caro vom SV Empor Walschleben bei schönstem Vorfrühlingswetter. Normalerweise sind Wochentagsspiele nicht unser Ding und Walschleben gehört von seiner Spielanlage her auch nicht gerade zu unseren Lieblingsgegnern. Trotz dieser Vorzeichen entwickelte sich ein recht ordentliches Spiel, Walschleben machte es uns mit seinem erwartet kampfbetonten Spiel schwer. Herausgespielte Chancen waren zunächst Mangelware. Die erste richtige führte nach gut 20 Minuten auch zum 1:0. Nachdem Daniel zunächst am Pfosten gescheitert war, brachte die 2.Welle den Erfolg. Seine Flanke nutzte Pascal per Kopf zur Führung. Nach einer halben Stunde nahmen die beiden Trainer eine wichtige Umstellung vor und brachten Niklas, der heute sein 1.Spiel wieder für uns bestritt, ins zentrale Mittelfeld. Das wirkte sich sofort positiv auf unser Spiel aus. Noch vor der Halbzeit konnten wir per Doppelschlag durch Paul Neuber auf 3:0 stellen. Das 2:0 im Anschluß an eine zu kurz abgewehrte Max-Ecke (leicht abseitsverdächtig), beim 3.Tor hat er gut auf den Fehler des Gegners spekuliert und sicher vollstreckt. Mit dem 3:0 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause passierte lange nicht viel, bis zur 4-fach Chance für uns. Unglaubliche 4 mal wurde hintereinander vor oder auf der Linie von Walschlebener Abwehrbeinen und –körpern gerettet-innerhalb weniger Sekunden. So dauerte es noch bis zur 63.Minute, ehe der eingewechselte Paul Zitzmann die Klasse-Vorarbeit von Niklas zum 4:0 veredeln konnte, 2 Minuten später legte er sogar noch einen nach mit toller Einzelleistung.

Fazit: Am Ende ein ungefährdeter und verdienter 5:0 Erfolg. Die Abwehr um Torwart Marc, der Justin heute gewohnt ruhig und jederzeit sicher vertrat, stand und ließ praktisch keine ernsthafte Walschlebener Torchance zu. Vorn hatten wir heute die Effizienz, die uns sonst so oft fehlt. Paul Zitzmann hat wie schon in Vogelsberg gezeigt, dass er den berühmten Torriecher hat und man sich auf ihn vor dem Tor verlassen kann. Auf die Leistung von heute lässt sich aufbauen, wenn es am Samstag zum Tabellennachbarn nach Gebesee geht. Nach der  unglücklichen Last-Minute-Niederlage im Hinspiel ist noch eine Rechnung offen. Viel Erfolg, Jungs!