C-II| VfB Grün-Weiß 1990 Erfurt – Kölleda II 3:7 (3:2)

Erfurt kassiert Heimniederlage gegen Kölleda

Die Ausgangslage
Am 10. Spieltag empfängt Mittelfeld-Team Erfurt am Samstagvormittag den Tabellenersten Kölleda. 

Die erste Halbzeit
Das Aufeinandertreffen wird bei eisigen Verhältnissen angepfiffen. Im Sportforum Johannesplatz beginnt das Heim-Team das Spiel mit viel Engagement. Die anfänglichen Bemühungen werden belohnt. Erfurt markiert in der 2. Spielminute die Führung. In Bedrängnis schießt ein Abwehrspieler den Ball rechts oben ins Gehäuse. Der Keeper agiert beim Gegentreffer etwas unglücklich, da er die Kugel exakt vor den Gegner befördert. Erfurt kann in der 5. Minute nachlegen und die Führung weiter ausbauen. Unbedrängt befördert ein Mittelfeldspieler die Kugel mit einem mittelharten Kopfball aus dem Sprung mittig ins Gehäuse. Beim Tor hat der Torhüter keine Chance, den Treffer zu verhindern. In der Anfangsperiode bleibt Erfurt spielbestimmend. Anschließend präsentieren die Erfurter eine moderne Spielart mit offensiver Ausrichtung, lauern aber auch auf Konter. Hierbei gehen sie sehr spielstark zu Werke. Nach dem ersten Drittel behält Erfurt die Fäden in der Hand. Als Belohnung für das spielerische Engagement erzielt Erfurt dank eines kuriosen Jahrhunderttores in der 18. Spielminute einen weiteren Treffer. Ein Verteidiger schießt einen direkten Freistoß von Höhe der Mittellinie mit dem Vollspann per Gewaltschuss über die Mauer unter die Latte. Der Torwart hat zum wiederholten Male keine Chance, den Treffer zu verhindern. Ein Foulspiel von einem Mittelfeldmann liegt dem Freistoß, der zum Tor führt, zugrunde – eine vertretbare Entscheidung. Kölleda zeigt sich nach dem Gegentreffer nicht geschockt und markiert in der 23. Minute den Anschlusstreffer. In der 24. Spielminute erzielt das Gäste-Team einen weiteren Anschlusstreffer. Zu Anfang der Schlussphase von Hälfte eins gehen beide Mannschaften inzwischen couragiert zu Werke. Der Referee beendet den ersten Durchgang bei einem Halbzeitstand von 3:2. Mittlerweile beginnt sich der Himmel leicht zu verdunkeln. 

Die zweite Halbzeit
Kölleda knüpft an die Leistung unmittelbar vor dem Seitenwechsel an und startet voller Elan in die zweite Spielhälfte. Auf gegnerischem Platz geht Kölleda weiterhin schwungvoll zu Werke. In der 57. Minute markiert die Gastmannschaft den Ausgleichstreffer. In der 59. Spielminute, im direkten Anschluss an den Ausgleichstreffer, dreht Kölleda die Partie. Auf fremdem Geläuf geht die Gästetruppe weiterhin hoch motiviert zu Werke. Der Offensivdrang zahlt sich aus. Kölleda erzielt in der 66. Minute eine weitere Bude. Darauffolgend wirft Kölleda die Tormaschine an und spielt sich in der 67. Spielminute eine komfortable Führung heraus. Die Sturm- und Drangphase trägt Früchte. Kölleda markiert in der 69. Minute einen Last-Minute-Treffer. 

Das Fazit
Nach Schlusspfiff steht ein 3:7 zu Buche. Die Kölledaer können sich am Ende über einen verdienten Kantersieg in der Fremde freuen. Die Erfurter waren zu keiner Zeit der Begegnung in der Lage, den Gäste-Kickern Paroli zu bieten.