C-II | VfB Grün-Weiß 1990 Erfurt – Büßleben I 1:9 (1:3)

C2 – Jugend erleidet üble Heimschlappe gegen Büssleben
Die Ausgangslage
Am 7. Spieltag empfängt Mittelfeld-Team Erfurt am Samstagvormittag den Tabellenzweiten Büssleben. Selbst mit einem Sieg an heimischer Wirkungsstätte verharren die Erfurter weiterhin im grauen Tabellenmittelfeld. Die Büsslebener bleiben ihrerseits im Falle einer Niederlage bis auf Weiteres zweiter Titelanwärter. Ein Sieg wäre jedoch wichtig, um nicht zum Tabellenführer abreißen zu lassen.
Die erste Halbzeit
Die Begegnung wird bei starker Bewölkung eröffnet. Im Sportforum Johannesplatz beginnt Erfurt die Partie furios: Der Heimelf glückt in der 1. Spielminute ein Blitztor. Im Strafraum setzt sich ein Mittelfeldmann gegen die gegnerischen Defensivspieler durch und befördert das Leder mit dem Vollspann per Gewaltschuss rechts unten ins Tor. Der Keeper agiert beim Gegentreffer nicht besonders souverän, da er das Leder exakt vor den Gegenspieler befördert. Büssleben zeigt sich nach dem Gegentreffer nicht verunsichert und markiert in der 4. Minute den Ausgleich. Ein Spieler läuft alleine auf den Torhüter zu und Schuss den Ball mittig ins Tor. Beim Gegentor hat der Torhüter keine Chance, den Treffer zu verhindern. In der 9. Spielminute, im direkten Anschluss an den Ausgleich, dreht die Gästetruppe das Spiel. Im Anfangsstadium zieht Erfurt weiterhin die Fäden. Nach dem ersten Drittel der Begegnung ist Büssleben nun das tonangebende Team. Als Belohnung für den hohen Einsatz erzielt Büssleben in der 23. Minute eine weitere Bude. Mittlerweile müssen Spieler und Zuschauer gleichermaßen mit dem aufziehenden leichten Wind zurechtkommen. Zu Beginn der Endphase des ersten Durchgangs kommt erneut Erfurt ins Rollen und beherrscht wieder das Aufeinandertreffen. Leichter Wind erschwert inzwischen erneut das Spielgeschehen. Bei einem Zwischenresultat von 1:3 ertönt der Halbzeitpfiff.
Die zweite Halbzeit
Nach der Pause agiert Büssleben konzentriert und ist spielbestimmend. Die hohe Einsatzbereitschaft zahlt sich aus. Büssleben markiert in der 37. Spielminute einen weiteren Treffer. In der 47. Minute kann sich Büssleben eine deutliche Führung herausspielen. Nach dem ersten Drittel der zweiten Hälfte behält Büssleben die Zügel in der Hand. In der 55. Spielminute kann sich Büssleben eine uneinholbare Führung herausspielen. Ein Spieler schießt einen Freistoß rechts an der Mauer vorbei in die Maschen des Gegners. Der Aktion war jedoch eine Fehleinschätzung des Schiri-Gespanns vorausgegangen. Somit hätte das Tor nicht zählen dürfen. Wegen Verhinderung einer klaren Torchance sieht ein Verteidiger der Heimmannschaft in derselben Minute vom Unparteiischen die Gelbe Karte. Diese Entscheidung ist jedoch strittig. Auf gegnerischem Geläuf geht Büssleben weiterhin mit viel Selbstvertrauen zu Werke. In der 60. Minute sieht ein Defensivspieler der Gastmannschaft infolge einer Notbremse gegen einen Mittelfeldspieler vom Schiri den Gelben Karton – eine völlig korrekte Entscheidung. Als Lohn für die hohe Investition erzielt Büssleben sechs Minuten nach der Verwarnung eine weitere Bude. Büssleben legt in der 67. Spielminute nach und baut die Führung noch weiter aus. Als Belohnung für die überzeugende Darbietung markiert Büssleben in der 69. Minute mithilfe eines Selbsttores des Gegners einen Last-Minute-Treffer. Ein Klärungsversuch des Torhüters missglückt. Die Pille landet im eigenen Tor.
Das Fazit
Das Endergebnis lautet 1:9. Die Büsslebener können sich am Ende über einen verdienten Kantersieg in der Fremde freuen. Die Erfurter waren zu keiner Zeit des Spiels in der Lage, den Gästen Paroli zu bieten. Nach der Heimniederlage rutschen die Erfurter auf einen Rang im Tabellenmittelfeld ab. Die Büsslebener verbleiben nach dem Auswärtsdreier weiterhin auf der zweiten Tabellenposition.