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Bitterer kann eine Niederlage nicht sein. Mit dem 3:2 verspielt der VfB den zweiten Finaleinzug hintereinander. Das Spiel begann fulminant. Nach nichteinmal 2 Spielminuten lag der Ball schon im Gehäuse der Gastgeber. Allerdings entschied das Schiedsrichtergespann den Treffer von Scheidt wegen einer Abseitsposition nicht anzuerkennen. Praktisch im Gegenzug fiel das 1:0 für An der Lache II. Hucke rutschte bei dem Versuch die Situation zu klären weg und ermöglichte so Greiner-Well den freien Weg zum Tor. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und schob zur frühen Führung der Hausherren ein. Der VfB war sichtbar geschockt und fand in der Anfangsphase nie wirklich ins Spiel. So konnte Schmidt nach einen langen Ball zum 2:0 erhöhen.
Aus dem Nichts der Anschluss für die Grün-Weißen. Pham zog einfach mal aus 18 Metern ab und traf im rechten Eck. Jetzt schien der VfB den ernst der Lage begriffen zu haben und machte nun mehr Druck auf das Tor der Lache. Einen Schuss von Hucke konnte Fischer im Nachfassen klären, bei dem Schuss von Butter wäre er allerdings geschlagen gewesen. Er zog von der Strafraum-Kante ab, scheiterte aber am Pfosten. Noch vor der Pause konnte die Lache erneut einen Treffer verbuchen. der kurz zuvor Eingewechselte Friedrich traf nach einen Freistoß aus 5 Metern. Mit dem 1:3 aus Sicht des VfB ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit war der VfB von Anfang an die Tonangebende Mannschaft. Bis zum Strafraum wurde guter Fußball gespielt, doch fand man nur selten den Abschluss. Wenn man dann einmal durch war, scheiterte man entweder am Abseits, oder an Lache Keeper Fischer. Auch wenn dieser nach einer Nichtgeahndeten Tätlichkeit an Kapitän Pfreimer gar nicht mehr hätte auf den Platz stehen dürfen. Bis zu 83. Minute dauerte es bis Scheidt nocheinmal Hoffnung machte. Allein vorm Tor schob er zum 3:2 Anschlusstreffer ein. Doch auch danach konnte man sich keine Nenneswerten Chancen mehr heraus arbeiten. Die Abwehr der Hausherren schoss jeden Ball bedingungslos aus der Gefahrenzone und unterband damit jeglichen Spielfluss des VfB.
Obwohl man mehr als eine Halbzeit das Spiel dominierte schied man gegen eine unterklassige Mannschaft aus, welche in Sachen Effektivität herausragend spielte. Vier mal kamen sie gefährlich vor das Tor von Kirchner, 3 mal konnten sie einen Treffer feiern.

Tore:
1:0 Greiner-Well (4.)
2:0 Schmidt (10.)
2:1 Pham (15.)
3:1 Friedrich (38.)
3:2 scheidt (83.)
Aufstellungen:
Sg An der Lache II
Fischer - Griebau - Hinkel - Greiner-Well - Müller (Gerhardt, 68.) - Schmidt - Mende - Erhardt (Friedrich, 33.) - Schwarz - Prause (Paschy, 89.) - Jüngling
VfB Grün-Weiß Erfurt
Kirchner - Saure - Weiss - Hoppe - Pfreimer - Hucke - Butter - Noatnick (Schley, 82.) - Saalfeld (Baulig, 64.) - Scheidt - Pham (Renner, 58.)
Zuschauer: 80
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